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Intime Nähe neu denken 

Wofür unsere Forschung steht

 

 

Robody erforscht, wie soziale Robotik Intimität, Verbindung und menschliche Nähe unterstützen kann, verantwortungsvoll, ethisch und sinnstiftend.

Unsere Arbeit richtet sich an Menschen aller Lebenslagen: an Menschen mit körperlichen oder psychischen Einschränkungen, an Menschen mit therapeutischem Bedarf, an ältere oder einsame Menschen sowie an Menschen, die neue Formen von Berührung, Beziehung und Nähe erleben möchten.

 

Wir verstehen Intimität als ein zutiefst menschliches Grundbedürfnis.

Unsere Forschung untersucht, wie Roboter in diesen sensiblen Bereichen Orientierung, Unterstützung und Entlastung bieten können ohne menschliche Beziehungen zu ersetzen, sondern sie zu ergänzen.

1. Verbindung & Intimität

Wir erforschen, wie Menschen emotionale Nähe zu künstlichen Wesen herstellen:

 

  • Welche Formen von Intimität fühlen sich unterstützend, stärkend oder beruhigend an?

  • Wie entstehen Vertrauen, Bindung und emotionale Resonanz?

  • Welche individuellen oder gesellschaftlichen Grenzen müssen klar definiert werden?

Ziel ist es, intime Mensch–Roboter-Beziehungen zu verstehen, zu enttabuisieren und sicher, verantwortungsvoll und zugänglich zu gestalten.

2. Berührung und Empathie
 

Berührung ist eine der tiefsten Formen menschlicher Kommunikation.

Wir untersuchen:

 

  • Wie wirkt taktile Interaktion mit einem Roboter auf das Wohlbefinden?

  • Kann ein Roboter Nähe vermitteln, Stress reduzieren oder Geborgenheit geben?

  • Wie unterscheiden Menschen zwischen technischer und emotionaler Berührung?

 

 

Hier arbeiten wir mit qualitativen Interviews, sensorischen Tests, physiologischen Messungen und beobachtenden Verfahren.

3. Psychosoziale & therapeutische Einsatzfelder

Wir entwickeln Modelle, wie Robotik Menschen unterstützen kann:

 

  • in der Sexual- und Paartherapie

  • in der Psychotherapie bei Einsamkeit, Berührungsangst oder Trauma

  • bei Menschen mit sozialer Isolation oder Bindungsschwierigkeiten

  • im Alter oder bei Pflegebedürftigkeit

  • in der Begleitung von Menschen mit Behinderungen

 

 

Unser Fokus liegt darauf, menschliche Autonomie zu stärken und neue Wege zu eröffnen, emotionale Erfahrungen wieder erlebbar zu machen.

4. Innovationsansatz

 

 

Robody verbindet Ethik, Technologie, psychosoziale Forschung und menschliche Erfahrung.

 

Unser Ansatz ist:

 

  • menschzentriert – Betroffene gestalten Forschung und Entwicklung aktiv mit

  • interdisziplinär – Ethik, Sexualwissenschaft, Pflege, Robotik & Psychologie

  • schutzorientiert – klare ethische Leitlinien und Sicherheitssysteme

  • technologisch progressiv – neuartige Sensorik, Dialogsysteme, haptische Interfaces

 

 

Wir arbeiten nicht nur an Robotern – wir arbeiten an einem neuen Verständnis von Nähe im digitalen Zeitalter.

5. Zukunftsvision

 

 

Wir wollen eine Zukunft gestalten, in der Menschen Intimität angstfrei, sicher und selbstbestimmt erleben können – unabhängig von Alter, Einschränkungen oder Lebensumständen.

 

Unsere Vision ist:

  • Roboter, die unterstützen statt zu ersetzen

  • Nähe, die entlastet statt überfordert

  • Intimität, die individuell, gesund und menschenwürdig bleibt

  • Forschung, die gesellschaftliche Debatten öffnet statt sie zu tabuisieren

Ein zentraler Bestandteil unserer Zukunftsvision ist es, neue Wege der Berührung zu gestalten, sicher zu testen und wissenschaftlich zu bewerten.

Ebenso wichtig ist es, Grenzen klar zu definieren – dort, wo Intimität zu weit geht oder die Würde des Menschen berührt wird.

Damit pflegen wir Tugend, Moral und ethische Werte, während wir zugleich ein Feld erforschen, in dem neue Technologien enorme Chancen bieten.

 

Langfristig verfolgt Robody das Ziel, einen eigenen humanoiden Androiden in Deutschland zu entwickeln, der den hohen deutschen Maßstäben in Ethik, Sicherheit, Qualität und gesellschaftlicher Verantwortung entspricht.

Damit schaffen wir Innovation, die menschenwürdig, sicher und zukunftsfähig ist.

6. Methodik – Qualitativ & Quantitativ

Wir arbeiten mit einem kombinierten Forschungszugang:

Qualitative Methoden

  • narrative Interviews

  • leitfadengestützte Tiefeninterviews

  • Beobachtungsprotokolle

  • Fallstudien

 

Quantitative Methoden

  • psychometrische Fragebögen

  • physiologische Messungen (Stress, Herzrate, Entspannung)

  • Interaktions- und Nutzungsdaten

  • experimentelle Designs

  • statistische Vergleichsanalysen

 

Our Team.

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